Änderungen von A2 zu A2
| Ursprüngliche Version: | A2 (Version 37) |
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| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 01.03.2026, 13:36 |
| Neue Version: | A2 (Version 38) |
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| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 02.03.2026, 11:34 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 7 bis 10:
Gemeinsam machen wir Charlottenburg-Wilmersdorf ökologischer, nachhaltiger und mobiler. Wir werden den Bezirk angesichts des Klimawandels lebenswert gestalten. Mit tausenden neuen Bäumen und mehr Grünflächen schützen wir das Klima und spenden Schatten an heißen Sommertagen. Wir wollenwerden mit mehr Entsiegelung und kluger Regenwasserbewirtschaftung unseren Bezirk zur Schwammstadt umbauen. Wir
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spürbar. Hitze, Trockenperioden und Starkregen belasten unseren Bezirk schon heute. Wir wollenwerden unseren Bezirk so umbauen, dass er widerstandsfähig wird – sozial, ökologisch und gerecht. Unser Ziel ist klar: uUnser Bezirk muss klimaneutral werden. Dafür nutzen wir konsequent alle Handlungsspielräume, die
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Wir wollenwerden dafür sorgen, dass Charlottenburg-Wilmersdorf klimaneutral wird und seinen Beitrag zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels leistet. Dafür sind klare CO₂-Reduktionen in
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Ein weiterer zentraler Bereich ist die Materialwahl. Wir wollenwerden den Einsatz klimaverträglicher, fossilfreier Baustoffe deutlich ausbauen und dafür gezielt
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Öffentliche Räume gestalten wir so, dass sie kühlend wirken: dDurch mehr schattenspendende große Bäume, Sträucher, Hecken, Fassadenbegrünungen, Sonnensegel über Spiel- und Sportplätzen und wassergebundene Oberflächen werden grüne Erfrischungszonen[Leerzeichen], Parks und Aufenthaltsorte geschaffen, die auch an heißen Tagen gut nutzbar sind.
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gewährleisten. Dazu gehört die Bereitstellung kühler öffentlicher Räume im Sommer mit einem barrierefreien Zugang[Leerzeichen], beispielsweise in Bibliotheken, Begegnungszentren und Kirchen.
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Wildtiere, schattige Plätze sowie Grünflächen und Parks in der Nähe. Trinkbrunnen werden barrierefrei gestaltet, so dass sie auch zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen und Kinder zugänglich sind. Wir haben das Ziel, die Anzahl der Trinkbrunnen im Bezirk deutlich auzuweiten und werden Konzepte entwickeln, nicht benutztes Wasser zur Bewässerung des Stadtgrüns einzusetzen. Bei baulichen
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Wege bieten und gleichzeitig Wasser managen. Die Begrünung der Mittelstreifen von Straßen, von Plätzen und Höfen dient der Verbesserung des Mikroklimas in der Nachbarschaft. So entsteht ein Bezirk, der auf die Klimakrise vorbereitet ist
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Extermwetter, verbessert die Luftqualität, fördert unser Wohlbefinden und unterstützt ein intaktes Ökosystem. Deshalb wollenmüssen wir Natur und Gesundheitsvorsorge stärker zusammendenken und den Bezirk so entwickeln, dass
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Grünflächen sollen wassersparend bewässert werden, möglichst durch Tröpfchenbewässerung, und mosaikartig gepflegt werden: rRepräsentative Flächen bleiben gepflegt, naturnahe Bereiche werden bewusst wild gelassen, damit
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Lichtverschmutzung und Verkehrslärm ein. Ein gesunder Bezirk ist ein Bezirk, der atmet – und das wollenwerden wir sichern.
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speichern Wasser, wirken der Versiegelung entgegen und bieten Erholung für alle Menschen. Deshalb wollenwerden wir Naturschutz im Bestand deutlich stärken und konsequent weiterentwickeln.
Wir setzen auf den Schutz und die Erweiterung des Baumbestands im Bezirk – so wie im Berliner Klimaanpassungsgesetz geregelt. Jeder gefällte Baum soll künftig durch 3 neue ersetzt, eine gute Pflege sichergestellt und möglichst durch das Schwammstadtprinzip mit Regenwasser versorgt werden. Dazu wollenwerden wir derzeit leere Baumscheiben wieder auffüllen und dort, wo es geht, neue Bäume pflanzen
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Um diesem Verständnis gerecht zu werden, werden im Bezirk vielfältige konkrete Maßnahmen umgesetzt.
Um diesem Verständnis gerecht zu werden, werden im Bezirk vielfältige konkrete Maßnahmen umgesetzt. Wir stärken Lebensräume für Wildtiere, reduzieren Lichtverschmutzung, fördern
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Abfall wollen wir bereits an der Quelle vermeiden. Dafür setzen wir auf den Ausbau von Mehrwegangeboten, die Förderung verpackungsarmer und unverpackter Unverpackt-Läden sowie eine klare Strategie gegen Einwegplastik. Unverpackt-Läden und
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unverpackter Produkte. Erleichterte Sondernutzungserlaubnisse im öffentlichen Raum wollenwerden wir an ökologische Kriterien knüpfen; dieknüpfen. Die Einhaltung der Mehrwegpflicht wird dabei vom Ordnungsamt verstärkt kontrolliert.
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im Bezirk gezielt. Lokale Reparaturbetriebe, Reparaturcafés und das Projekt „Netzwerk Qualitätsreparatur“ wollenwerden wir stärken. Repair-Cafés sollen aus ihrem Nischendasein herausgeholt werden und ihr Potenzial für einen bewussteren,
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Berliner Senat fortgeführt, ausreichend finanziert und weiter ausgebaut wird. Die Initiative „Re-Use Berlin“ wollenwerden wir stärken, unter anderem durch Unterstützung bei der Gewinnung zusätzlicher Partner*innen.
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wir verstärkt auf Mehrweg- und Pfandsysteme aus klimaneutralen und möglichst bioabbaubaren Materialien. Über die öffentliche Vergabe wollenwerden wir zudem die Verwendung ökologischer, regionaler und möglichst unverpackter Lebensmittel in
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so gestaltet wird, dass er die Bedürfnisse aller Menschen – unter besonderer Berücksichtigung von Frauen und LINTA*-Personen (Lesben, Inter(Lesben, Inter-, nicht-binäre und agender Personen )Personen) sowie Menschen mit Behinderungen und anderen marginalisierten Gruppen. Dabei stehen vor allem die Sicherheit und die Barrierefreiheit im
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In der Bauleitplanung wollenwerden wir alledie gesetzlichen Möglichkeiten für die wirtschaftliche Stabilität sowie die soziale und gemeinwohlorientierte Weiterentwicklung Charlottenburg-Wilmersdorfs ausschöpfen und Umwelt- sowie Klimaschutz fest verankern. Bei allen städtebaulichen Maßnahmen muss die CO₂-Reduktion konsequent mitgedacht und ein wesentlicher
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Die Natur ist bei der Bewertung von Planungsvarianten maßgeblich zu berücksichtigen. Im grün geführten Umweltamt wurde erstmalig im BezirkBezirk eine Methode zur Bewertung der Öko-Leistung der Natur in Euro entwickeltentwickelt, die insbesondere bei Infrastrukturprojekten grundsätzlich Anwendung finden und in der Bauleitplanung fest verankert werden sollwerdensoll.
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ressourcenschonend und klimagerecht geplant werden. Angesichts des hohen Leerstands bei Büroflächen, wollen wir den Umbau von leerstehenden Bürogebäuden in bezahlbare Wohnungen vorantreiben. Aufgrund der rechtlichen Situation sehen wir keine Möglichkeit, neues Baurecht für Bürokomplexe und Bürohochhäuser zu erteilenschaffen. Mit dem verstärkten Fokus auf dem Umbau im Sinne der BauwendeBauwende lassen sich die klimaschädlichen Emissionen im Gebäudebereich unseres Bezirks wirksam senken. Denn Klimaschutz ist Menschenschutz.
lassen sich die klimaschädlichen Emissionen im Gebäudebereich unseres Bezirks wirksam senken. Denn Klimaschutz ist Menschenschutz.
Eine wachsende Stadt braucht eine mitwachsende soziale Infrastruktur. Die erforderliche Flächenvorsorge für bauliche, soziale und grüne Infrastruktur ist
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nachhaltige Umgestaltung und Wiederbelebung bestehender Gebäude. Wir haben uns bspw. dafür eingesetzt, dass auf dem ehem. ehemaligen Reemtsma-GelGelände in Wilmersdorf das größte GründachGründach in Deutschland entstehen soll und dass das Karstadt-Gebäude in der Wilmersdorfer Straße erhalten und umgebaut werden soll.
Von Zeile 313 bis 315:
Wir bauen breite und überdimensionierte Straßen zurück, die aus der alten Zeit der autozentrierten Stadt stammen. Auf den so gewonnenen Flächen wollenFlächen werden wir preiswerte Wohnungen, Grün- und Spielflächen schaffen. Eine Umgestaltung des
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Den Abriss von Gebäuden lehnen wir ab. Stattdessen setzen wir auf die nachhaltige Umgestaltung und Wiederbelebung bestehender Gebäude. Wir haben uns zum Beispiel dafür eingesetzt , dass auf dem ehem. Reemtsma-Gelände in Wilmersdorf Deutschlands größtes Gründach entsteht und dass das Karstadt-Gebäude in der Wilmersdorfer Straße erhalten und umgebaut wird.
Von Zeile 340 bis 341 einfügen:
- dezentrale Blockkonzepte und gemeinschaftliche Energieverbünde (z. B. im Eichkamp)
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Die Berliner Mischung aus Wohnhäusern, kleinen Geschäften und Handwerk, Kitas,[Zeilenumbruch]
Schulen, Parks, großen und kleinen Kultureinrichtungen macht unsere Kieze so[Zeilenumbruch]
lebenswert und bildet den Kern für unser Leitbild der 15-Minuten-Stadt.
Den spekulativen Leerstand von LädenLäden und BürosBüros wollen wir verhindernverhindern und Betriebe vor überteuerten Mieten schützen. Gewerbemietverträge mit kurzen Laufzeiten und hohen Mieten führen zu Verdrängung und Leerstand, hemmen Investitionen und gefährden die Vitalität unserer Kieze. Deshalb Deshalb nutzen wir Instandhaltungsgebote, führen einen Gewerbemietspiegel ein und erweitern den
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Grünflächen, Parks, Wege und Plätze sichern wir als Orte der Erholung und Begegnung. Der öffentliche Raum ist das Wohnzimmer der Gesellschaft. Wir wollenwerden ihn barrierefrei, vielfältig und hochwertig gestalten – mit mehr
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Die kooperative Baulandentwicklung über städtebauliche Verträge führen wir fort. BürgerinnenBürger*innen werden frühzeitig und verbindlich beteiligt – über Nachbarschaftsbeteiligung, BürgerinnenräteBürger*innenräte, Kiezkioske und den bezirklichen Raum für Beteiligung.
Mit der Bereichsentwicklungsplanung für den Bereich der City-West ist ein Anfang gemacht worden für eine abgestimmte Planung der Entwicklung im Stadtteil, die wir fortsetzen wollen.
Mit der Bereichsentwicklungsplanung für den Bereich der City-West ist ein Anfang gemacht worden für eine abgestimmte Planung für die Entwicklung im Stadtteil, die wir fortsetzen wollen.Mit den Kiez-Kiosken wurden temporäre Treffpunkte für Bürgerbeteiligung eingerichtet, die vorbildlich informieren und Anregungen der Einwohner*innen unterstützen. Mit dem Raum für Beteiligung wurden Konzepte und Formate geschaffen, um Planungen vorzustellen, die Ämter zu beraten und die Beteiligung der Anwohner*innen zu fördern. Gut gelungen ist dieses zum Beispiel bei den Kiezkonzepten am Leon-Jessel-Platz oder auch bei
Mit den Kiez-Kiosken wurden temporäre Treffpunkte für Bürgerbeteiligung eingerichtet, die vorbildlich informieren und Anregungen der Einwohner*innen unterstützen. Mit dem Raum für Beteiligung wurden Konzepte und Formate geschaffen, um Planungen vorzustellen, die die Ämter beraten, um Planungen vorzustellen und die Beteiligung der Anwohner*innen zu fördern.
Von Zeile 382 bis 384:
Auch bei Baum- und Grünpflege ermöglichen wir unbürokratische Beteiligung, etwa durch Baumpatenschaften, das Pflanzrecht auf Baumscheiben gemäß Berliner Klimaanpassungsgesetz und bei der Pflege von Parks.Klimaanpassungsgesetz
Von Zeile 390 bis 392:
Bei Baumaßnahmen, die die Anwohner*innen betreffen oder beeinträchtigen, wollen wir die Transparenz ebenfallsebenfalls erhöhen und über digitale Formate Informationen zu der Maßnahme, ihrer Dauer und den Auswirkungen im Kiez zur Verfügung stellen.
Von Zeile 395 bis 398:
Wir denken die Mobilität vom Menschen aus und wollenwerden Charlottenburg Wilmersdorf zu einem Bezirk machen, in dem Kinder sicher zur Schule gehen, Eltern beruhigt und sicher zur Arbeit und nach Hause kommen. Wir wollenwerden einen Bezirk schaffen, in dem ältere Menschen und Menschen mit Behinderung barrierefrei unterwegs sind und
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- Verbesserung
ender Schulwegsicherheit
Von Zeile 410 bis 412:
Die barrierefreie Mobilität aller BürgerinnenBürgerinnen, die flächengerechte Verteilung des öffentlichen Raums und eine Verkehrsplanung zur Entlastung der AnwohnerinnenAnwohnerinnen werten das Leben in unserem Bezirk spürbar auf und tragen zu Klimaschutz und
Von Zeile 414 bis 417:
Berliner Masterplan für Breitscheidplatz und Zoologischer Garten bieten uns eine gute Grundlage für eine aufwertende Neuplanung einiger Verkehrshotspots. Auch dasDas städtebauliche Entwicklungskonzept des Senats werden wir im Bezirk begleiten und unter anderem für eine nachhaltige und dem Bezirk förderliche Neugestaltung
Von Zeile 427 bis 429:
Wir wollenwerden die negativen Auswirkungen von Großbauprojekten im Bezirk auf die Kieze und VerkehrsteilnehmendenVerkehrsteilnehmer*innen mindern. Während der NeubautenBaumaßnahmen an der Stadtautobahn, vom Dreieck Funkturm über die Ringbahnbrücken an der A100 bis zur
Von Zeile 439 bis 440:
Bei allen großen Infrastrukturprojekten fordern wir vomvon Bund und Land den Erhalt möglichst vieler Bäume oder einen angemessenen Ausgleich gemessen an den
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern:
Von Zeile 445 bis 446 einfügen:
- den Megaprojekten am Autobahndreieck Funkturm und an der Rudolf-Wissel-Brücke,
Von Zeile 450 bis 458:
- Radwegenetz und Berücksichtigung der Anwohner*innen im Planfeststellungsverfahren,
- eine Abstimmung von Aufenthalts- und Lebensqualität inklusive Grünflächen am Breitscheidplatz und Hardenbergplatz,
- ein ökologisch tragfähiges Konzept für das ICC.
Wir setzen uns ein für:
- einen Westkreuzpark mit Kleingärten und Anbindung an ÖPNV und Radwegenetz,
- die Einrichtung eines Logistik-Drehkreuzes am Stadteingang West mit Bürgerbeteiligung und Integration ökologischer Belange,
Von Zeile 460 bis 461 einfügen:
- 30 Prozent Wohnanteil, nachhaltigem Mobilitätskonzept und minimaler Versiegelung.
Von Zeile 463 bis 465:
Die sichere, freie und selbstständige Bewegung von Kindern ist für uns ein zentrales Anliegen. Wir wollenwerden die Schulwegsicherheit erhöhen, damit Kinder gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen können. Wir richten verstärkt
Von Zeile 475 bis 476:
Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und den AnwohnerinnenAnwohner*innen gewinnen wir den öffentlichen Raum für alle Menschen zurück. Durchgangsverkehr wird aus
Von Zeile 478 bis 480:
Kiezen gehören dem Fuß- und Radverkehr sowie dem öffentlichen Nahverkehr. Die Zufahrt bleibt für AnwohnerinnenAnwohner*innen, Rettungsfahrzeuge, Lieferverkehr und Müllabfuhr möglich. Mit der Reduzierung des Autoverkehrs erhöhen wir die
Von Zeile 498 bis 500:
Bundesplatz wollen wir zurückbauen und die Brücke am Breitenbachplatz vollständig abreißen, um neue Stadtplätze und mehrhöhere Aufenthaltsqualität zu ermöglichen.
Von Zeile 511 bis 513:
sowie die Tram-Anbindung des Bahnhofs Zoologischer Garten unterstützen wir ausdrücklich. Wir wollen das Tramnetz konsequent ausbauenausbauen, mittel- und langfristig etwa so, wie im Zielnetz des Bündnis Pro Straßenbahn konzipiert, und
Von Zeile 566 bis 568:
aus sollen Pakete künftig verstärkt per Lastenrad, E-Bike oder elektrischem Lieferfahrzeug in die Kieze verteilt werden. Zusätzlich wollenwerden wir anbieterneutrale Paketboxen in den Quartieren aufstellen, um Lieferverkehre zu