Änderungen von A4 zu A4
| Ursprüngliche Version: | A4 (Version 22) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 02.03.2026, 11:08 |
| Neue Version: | A4 (Version 23) |
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| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 02.03.2026, 11:13 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 197 bis 215 löschen:
Postkoloniale Erinnerungskultur im Bezirk umsetzen
Kolonialverbrecher*innen verdienen keine Ehrung im öffentlichen Raum. Deshalb wollen wir Straßen und Plätze, die Kolonialverbrechen verherrlichen, umbenennen – wie wir es im Grunewald zum Beispiel bereits umgesetzt haben, wo die Baraschstraße seit 2022 an das jüdische Ehepaar Barasch erinnert. Eine dafür eingerichtete Kommission soll umzubenennende Orte identifizieren. Analoge und digitale Informationsangebote, wie Erinnerungstafeln und eine Webseite des Bezirks, sollen die historischen Hintergründe der umbenannten Orte erklären. Neben diesen Informationsangeboten werden wir interaktive Lernpfade, insbesondere für Kinder, schaffen. So fördern wir von Kindesbeinen an ein Bewusstsein für und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer kolonialen Geschichte.
Wir werden Orte der kritischen Auseinandersetzung schaffen, um den Zusammenhang zwischen Menschenrechten, Rassismus und Diskriminierung mit den Ursachen für Flucht zu verknüpfen und die kapitalistischen Machtbeziehungen in der heutigen postkolonialen Welt zu hinterfragen. Die Volkshochschule und die neue Zentralbibliothek werden wir als Begegnungsorte und kritische Bildungszentren nutzen. Außerdem möchten wir das Bezirksmuseum dabei unterstützen, eine Ausstellung zur Kolonialgeschichte Charlottenburg-Wilmersdorf zu konzipieren.
Von Zeile 231 bis 232:
- die Unterstützung von Kulturschaffenden durch bezirkliche Künstler*innenförderung
die Unterstützung von Kulturschaffenden durch bezirkliche Künstler*innenförderung