Der Müll in der Stadt nervt – und er schadet der Natur. Das Thema Müll brennt vielen Bewohner*innen Berlins unter den Nägeln.
Gleichzeitig ist es eng mit unseren Kernanliegen des Natur- und Klimaschutzes verbunden. Pflanzen leiden, wenn Kunststoffe in den Boden, in das Wasser und darüber in die pflanzlichen Organismen gelangen. Das schwächt sie und ihre Fähigkeit, CO2 zu binden. Sowohl direkt als auch über die Pflanzen nehmen auch Tiere den Abfall in sich auf, erkranken und sterben daran.
Auch aus strategischer Sicht ist eine etwas ausführlichere Befassung mit dem Thema von Vorteil: Im Vergleich zu 2019 und 2021 hat die politische Bedeutung des „Klimathemas“ abgenommen, Menschen interessieren sich eher für andere Fragen. Als eine Reaktion besteht in Grünen Kreisen die Überlegung, dass wir zeigen müssen, wie diese anderen Fragen alle mit der Klimakrise in Verbindung stehen. An kaum einer Stelle ist das so leicht wie hier (s.o.). Deshalb sollten wir uns des Themas annehmen. Wenn Menschen sich fragen, wer denn etwas tun kann gegen die Müllberge, dann sollen sie an uns denken.
Die AG Klimagerechtigkeit und die AG Umwelt & Klimaschutz unterstützen diesen Antrag.
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